KFW Effizienz- Häuser
Pfeile: Ausbauhaus bauen bei Prohaus

KfW-Förderung für Effizienzhäuser

Seit dem Inkrafttreten der „Bundesförderung für effiziente Gebäude" (BEG) gilt: Voraussetzung für die Förderung durch die KfW-Bank ist, dass die Kriterien eines Effizienzhauses erfüllt werden. Dabei handelt es sich um einen technischen Standard, dessen Kennzahl die Energieeffizienz eines Gebäudes gegenüber einem Referenzgebäude anzeigt. Je kleiner die Kennzahl, desto geringer der Energiebedarf, desto höher die Förderung. Insgesamt werden fünf Effizienzhaus-Stufen gefördert, die wir Ihnen nachfolgend vorstellen.

 

Die Einstufung erfolgt abhängig von den energetischen Baumaßnahmen und deren Auswirkungen auf die Energieeffizienz. Sie umfassen insbesondere die Bereiche Heizung, Lüftung und Dämmung. Die entsprechende Kennzahl gibt an, wieviel Prozent der Energie eines konventionellen Neubaus für das Gebäude benötigt wird. Beispiel: Ein Effizienzhaus 55 benötigt 55 % der Energie eines konventionellen Neubaus.


Die KfW hat das Programm in 5 Klassen unterteilt:

Jedes Haus von ProHaus erfüllt bereits im Standard die Kriterien für ein
KfW-55 Effizienzhaus EE (Erneuerbare-Energienklasse).

Die Förderung der Effizienzhaus-Stufe 55 (einschließlich EE-Klasse) bei Neubauten wird zum 01.02.2022 ersatzlos eingestellt. Förderanträge für KfW-55, 55 EE sollten deshalb bis spätestens 23.12.2021 gestellt werden. Andere Effizienzhaus-Stufen werden auch weiterhin unverändert von der KfW-Bank gefördert.

KfW-55
Beim Neubau eines KfW-55-Effizienz­hauses gewährt Ihnen die KfW-Bank einen Til­gungs­­zu­schuss von 15 % zu maximal 120.000­ € Kreditbetrag/förderfähige Kosten. Alternativ können Sie einen direkt aus­zahl­baren einma­ligen Zu­­­schuss in Höhe von 18.000 € pro Wohn­ein­heit beantra­gen.
KfW-55 EE
Wenn Sie ein KfW-55-Effizienz­haus bau­en und Ihre Hei­zungs­anlage auf Basis erneuer­barer Energien mind. 55 % des Energie­be­darfs des Gebäudes deckt, ge­währt die KfW-Bank 17,5 % Tilgungs­­zu­schuss von maximal 150.000 € Dar­­le­­hens­summe/för­der­fähige Kosten oder alternativ einen ein­ma­ligen Zu­schuss von 26.500 €.
KfW-40
Für ein KfW-40-Effi­zienzhaus fördert die KfW Ihr Bauvor­ha­ben mit einem Til­gungs­zuschuss von 20 % von maximal 120.000 € Kredit­betrag bzw. förder­fähigen Kosten. Der alter­native einmalige Zuschuss beläuft sich in diesem Fall auf 24.000 € pro Wohneinheit.
KfW-40 EE
Bauen Sie ein KfW-40-Effizienz­haus gemäß Erneu­erbare-Energien-Klasse (vergleiche 55 EE), gewährt die KfW-Bank bei einem Kreditbetrag von maximal 150.000 € einen Tilgungszuschuss von 22,5 %, alternativ einen direkten Einmal­zuschuss von 33.750 € pro Wohneinheit.
KfW-40plus
Die Top-Förder­konditionen bietet die KfW-Bank beim Neubau eines KfW-40plus-Effizienz­hauses. Hier gewährt sie 25 % Tilgungs­zuschuss von maximal 150.000 € Kredit­betrag/för­derfähige Kosten; alternativ können Sie für ein 40plus-Effizienzhaus stolze 37.500 € Ein­malzuschuss pro Wohneinheit be­antragen.

Darüber hinaus können Sie unter Umständen eine Förderung für die Fachplanung und Baubegleitung erhalten. Mit einer qualifizierten und dokumentierten Beratung können Sie direkt mit Ihrem Projekt starten. 

Für eine fundierte Budget­planung steht Ihnen bspw. bundesweit das erfahrene Team von Baufinanzierungspezialisten des GUSSEK-Finanzierungs­service zur Seite. 

Grundsätzlich gilt übrigens: Sie dürfen mit Ihrem Vorhaben erst nach Beantragung starten. Sprechen Sie hierzu Ihren Verkaufsberater an.


Energieeffizienzhaus nach Ihrem Geschmack

Ob KFW 55, 55-EE, KfW 40, 40-EE oder KfW 40plus – bei ProHaus haben Sie die freie Wahl in Sachen Energieeffizienzklasse Ihres Eigenheims. Mit Ihrer Entscheidung legen Sie nicht nur den Grundstein für die Bewilligung öffentlicher Fördermittel, sondern letztlich auch für den Energie­verbrauch Ihres zukünftigen Zuhauses.

Bereits im Standard erfüllt jedes ProHaus Einfamilienhaus, das in Ausführung "auf Bodenplatte" montiert wird, die Kriterien eines KfW-Effizienzhauses 55-EE. Nur wenn Sie Ihr Haus mit einem Keller planen, bedarf es weiterer konstruktiver Maßnahmen (passive Dämmmaßnahmen) um den neuen 55-EE Standard zu erreichen.


Wärmepumpen*

Auf technischer Seite erfüllt die in der Basisausstattung verbaute DAIKIN Altherma 3 R F Luft/Wasser-Wärmepumpe sogar schon den KfW-40-EE-Standard. 

Optional können Sie sich für eine NIBE F 730 Abluft-Wärmepumpe entscheiden. Sie vereint Heizung, Brauchwasser und die Vorzüge einer einer Wohnraumlüftung in einem Gerät und erfüllt damit bereits eine wesent­liche Voraussetzung zur Erreichung des KfW-40plus Standards.


Be- und Entlüftung/Photovoltaik*

Zur Erreichung der Effizienzklasse KfW 40plus müssen parallel zu weiteren konstruktiven Maßnahmen auch in der Anlagen­technik weitere Anforderungen erfüllt werden: Die Installation einer kontrollierten Be- und Entlüftungsanlage, der Einsatz einer Photovoltaik-Anlage zur Erzeugung von Strom aus Sonnenkraft sowie die Berücksichtigung eines stationären Batteriespeichers nebst Interface-Schnittstelle sind für die Premium-Klasse von KfW-Effizienzhäusern Voraussetzung.



Möchten Sie alternativ zur Wärmepumpe fossile Brennstoffe nutzen, bieten wir Ihnen optional ein Gas-Brennwertgerät.von Vaillant an. In diesem Fall stehen die Förderoptionen nicht zur Verfügung, da die KfW ausschließlich auf die Nutzung regenerativer Energieträger abzielt.

Bei kombinierter Nutzung des Gas-Brennwertgeräts in Verbindung mit der kontrollierten Be- und Entlüftung von Zehnder erfüllt Ihr Haus die Vorgaben für den KfW-55 Standard.


«
»

Mehr Informationen?